Netzneutralität – Ein Aufklärungsversuch

Im Moment ist das Thema richtig heiß. Die sozialen Medien laufen bald über vor Kampagnen und eine Bundestagspetition hat in nur vier Tagen die magische Marke von 50.000 Unterstützern gepackt. Höchste Zeit Deine Eltern aufzuklären!

Die unsägliche Drosselkom

Leider wird Netzneutralität gerade massiv mit Volumentarifen zusammengeworfen, um die Vielnutzer auf die Straße zu bekommen. Das Problem ist, dass Max Mustermann sich sagt „Was soll die Panik? Ich bin ja kein Dauersauger. Sollen die mal ruhig mehr bezahlen.“ Die Problematik, dass die Aufgabe der Netzneutralität Monopolstellungen und Abhängigkeiten schafft, steht viel zu wenig im Fokus der Diskussion. Außerdem haben viele Leute schon keinen Bock mehr, wenn sie nur das Wort Netzneutralität lesen. Wenn Du solche Leute in Deinem Familien- und Bekanntenkreis hast, dann hilft Dir vielleicht dieses Poster.

Petition Netzneutralität

 

Tell your friends

Es ist nicht dazu gedacht, die technischen Probleme oder die Volumenbegrenzung in den Vordergrund zu stellen, sondern die drohenden Absurditäten eines Internets „managed by Telekom“ zu veranschaulichen. Die drei Beispiele versteht jeder und alle sind Spezialfälle von verletzter Netzneutralität.

Wenn Du das Bild verwendest, verlinke bitte auch die Petition, damit niemand den Link aus dem Bild abtippen muss; das ist nur die Notfalllösung.

T-Drossel und Netzneutralität

logo1-300x300Seit ein paar Tagen wollte ich schon über die Telekom-Drossel und das Thema Netzneutralität schreiben. Bei der Recherche habe ich dann festgestellt, dass Klaus @tarzun Peukert bereits einen sehr kompakten und sehr treffenden Beitrag hierzu verfasst hat, den ich nur empfehlen kann: Drosselbande

Logo: laut Wikimedia Commons gemeinfrei.

Allein die Menge macht das Gift

Bereits Paracelsus (1493–1541) wusste „Allein die Menge macht das Gift“. Was so anschaulich für viele chemische Verbindung gilt, gilt genauso für Netzneutralität (eine schöne Einführung in das Thema liefert der Elektrische Reporter).

In seinem aktuellen Blogbeitrag schreibt Thomas Stadler über die Problematik der Netzneutralität. Darin bezweifelt er, dass „eine gesetzliche Regelung so trennscharf formuliert werden kann, dass eine Beeinträchtigung der legitimen wirtschaftlichen Interessen der Provider verhindert werden kann“. Er führt als Beleg an, dass ein gesetzlicher Zwang zur Netzneutralität die unterschiedlichen Preise für verschiedene Bandbreiten verbieten würde. Weiterlesen